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public vs. private

Public versus private: steuern oder gesteuert werden!?

Statements der Panelteilnehmer:

Henning Rehder

"Jedes Unternehmen, ob private oder public, hat die Verpflichtung, wirtschaftlich erfolgreich zu sein, um die mittel- und langfristige Zukunft - für das Unternehmen selbst, seine Mitarbeiter und damit auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland - zu sichern. Zum Erfolg gehören neben den Zahlen auch die Strategie, die Geschäftsprinzipien sowie transparente Grundsätze der Unternehmensführung und die klare Kommunikation der Werte des Unternehmens. Unklarheiten oder gar Wortbrüche werden weder von unseren Shareholdern, unseren Kunden, unseren Konsumenten noch unseren Mitarbeitern akzeptiert. Deshalb sind Integrität und Erfolg unwiderruflich miteinander verbunden."

Dr. Rainer Hillebrand

„Unternehmen sind im Zeitalter des "Shareholder Values" häufig geradezu verdammt, kurzfristig zu denken und zu handeln, um jederzeit den höchstmöglichen Profit zu erzielen. Nicht-börsennotierte Unternehmen hingegen unterliegen diesem Diktat in der Regel nicht und können es sich "leisten", auch sozial verantwortlich zu handeln und so zu wirtschaften, dass nachfolgenden Generationen aus Ihrem Tun kein Nachteil erwächst. Dazu braucht es Entschlossenheit und die unternehmerische Freiheit, langfristig zu denken - beides steht in der Otto Group an vorderster Stelle und dies sehen wir als einen großen Vorteil eines Familienunternehmens gegenüber einem börsennotierten Unternehmen."

Prof. Dr. Birger P. Priddat

„Unternehmen sind wesentlich: Organisation von Zusammenarbeit = Kooperation. Nennen wir deren internen Ertrag Kooperationsrente. Kooperation zu managen, ist eine schwierige Kunst (im Übrigen auch schwerlich lehrbar). Das Management von Kooperation definiert aber das Leistungsniveau, über die Motivation der Mitarbeiter. Wir leben zu sehr in einer Anreiz-Leistungswelt, kaum noch kompetent in einer Motivation-Leistungswelt. Wir bevorzugen einseitige Tugenden; viele Kompetenzen werden nicht genügen anerkannt, damit leistungsabfällig.“